Adventsanlass Orgelgewitter

Klangzauber mit mehr als 7000 Pfeifen / Hoforgel Luzern.

Der Hoforganist Wolfgang Sieber lässt uns die über 350-jährige Hoforgel mit einem Emporenkonzert nicht nur hören sondern erleben. Ausserdem können wir die Hoforgel sowie die berühmte Regen­maschine im Estrich der Hofkirche besichtigen.

Wolfgang Sieber, Stiftsorganist

Wolfgang Sieber (*1954), der virtuose und kreative Stiftsorganist der Luzerner Hofkirche, kennt die Orgel­landschaft der Hofkirche wie kaum ein anderer und schafft es stets aufs Neue, den kirchlichen Alltag mit seiner Musik zu bereichern und spannende Bezüge zu Mensch und Anlass, Instrument, Raum und Ort zu schaffen. Er ist auch Initiant von Konzertzyklen und Promotionsveranstaltungen, durch welche die 350 Jahre alte Luzerner Hoforgel von einem noch grösseren Publikum schätzen und lieben gelernt wird.

Die Grosse Hoforgel (1648-2001)

Die Grosse Hoforgel, 1648 von Johann Geisler erbaut und 1862 von Friedrich Haas erweitert, wurde 1972-1977 durch Orgelbau Kuhnumgebaut, restauriert und vergrössert. Im Orgelprospekt von 1648 steht die grösste (9,7 Meter), schwerste (383 kg) und älteste Orgelpfeife der Welt. Das Gesamtgewicht der Orgel (ohne Fernwerk) beträgt etwa 20 Tonnen. Die 5949 Pfeifen verteilen sich auf 84 Register (Klangfarben) und sind auf Schleifladen (Fernwerk: Kegelladen) in fünf Manualwerke und das Pedal gegliedert. Im Fernwerk integriert steht die weltweit einzige, bekannte Regenmaschine (Blech-Holztrommel mit Metallkugeln), 1862 durch Friedrich Haas erbaut, original erhalten. In der heutigen Hoforgel wurden 19 Register aus dem Bestand Johann Geisler (Orgelmacher aus Salzburg 1648) verwendet; 36 Register sind aus dem Bestand Friedrich Haas 1862, Orgelbauer aus Kleinlaufenburg-Basel, später Luzern: damit sind 2/3 der Register aus historischen Beständen.

 

DatumFreitag, 13. Dezember 2013
Zeit19:15
Ort19 Uhr: Treffpunkt Hofkirche Luzern. Start: 19.15 Uhr. Postauto: 18:26 Uhr ab Udligenswil alte Post
KostenMitglieder Fr. 10.-, Nichtmitglieder Fr. 15.-, Kinder Fr. 5.-.

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